| Menschliche Stimme | Dieser Text beschreibt Menschliche Stimme. Der untere Text beinhaltet die Menschliche Stimme Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Menschliche Stimme Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Menschliche Stimme fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Menschliche Stimme möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Menschliche Stimme Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Menschliche Stimme beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Menschliche Stimme. Fragen zu dem Thema Menschliche Stimme können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Menschliche Stimme Artikel | |
Die oberen Luftwege (Rachen, Mund- und Nasenraum)bezeichnet man als Ansatzrohroder auch Vokaltrakt. In diesem wird der in dem Kehlkopf produzierte primĂ€re Kehlkopfklang verĂ€ndert. Bei vielen MĂ€nnern ist der Kehlkopf deutlich als "Adamsapfel" zu erkennen. Er besteht aus Knorpel und ist hohl, da die Atemluft hindurchströmen muĂ. In dem Kehlkopf sind zwei Stimmlippen gespannt: aus Muskel und Gewebeschichten aufgebaute Lippen, die durch Muskeln, Knorpel und Gelenke eingestellt werden können. Sie verschlieĂen die Luftröhre bis auf einen kleinen Spalt, welchen man als Stimmritze (Glottis) genannt.
Die Stimmlippen sind beim normalen Atmen entspannt und die Stimmritze ist breit, damit die Luft ungehindert ein- und ausströmen kann. Um stimmhafte Töne zu erzeugen, werden die Stimmlippen angespannt. Die Stimmritze ist dann bis auf einen feinen Spalt verengt. Wenn nun Luft aus der Lunge kommt werden die StimmbÀnder in Schwingungen versetzt Àhnlich Saiten. Die in dem Ansatzrohr befindliche Luft schwingt mit. Ein Klang (Stimmklang) entsteht.
Je entspannter die Stimmlippen sind, desto so tiefer ist der Grundton des Klanges - je angespannter sie sind desto höher wird er. Die Tonhöhe hĂ€ngt allerdings von der LĂ€nge und der Dicke der StimmbĂ€nder ab. Je lĂ€nger sie sind, desto tiefer ist die Stimme. MĂ€nner haben lĂ€ngere Stimmlippen als Frauen, weil der Kehlkopf gröĂer ist. Kinder, ob Jungen oder MĂ€dchen, haben stets hohe Stimmen, da die Stimmlippen kĂŒrzer sind. WĂ€hrend des Stimmbruches werden bei Jungen und MĂ€dchen die Stimmlippen dicker und lĂ€nger, mancher hat die Stimme wĂ€hrend dieser Zeit gar nicht mehr unter Kontrolle, klingt heiser oder gar stimmlos.
Die Stimmlippen sind neben dem undenseitigen Anblasdruck fĂŒr Tonhöhe und TonstĂ€rke verantwortlich; sie liefern den Grundton. Dabei erzeugen sie einen undifferenziertes obertonreiches Schwingungsgemisch. Es klingt wie ein schnarrendes GerĂ€usch. Die Laute, die wir zur sprachlichen VerstĂ€ndigung brauchen, entstehen in dem Ansatzrohr. Mund- und Rachenhöhle, die Zunge, die Lippen und die ZĂ€hne wirken hierbei zusammen.
Beispielsweise ist bei den Vokalen A, E, I, O und U die Stellung der Stimmlippen fast stets gleich. Die verschiedenen Klangfarben werden durch die VerÀnderung der Mund- und Rachenhöhle erzeugt. Bei M und N bleibt die Mundhöhle geschlossen und die Luft strömt durch die Nase aus.
Buch-Tipp: Die menschliche Stimme als Musikinstrument Um ausführliche Informationen zum Buch " Die menschliche Stimme als Musikinstrument" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
| |
Heiserkeit entsteht in den meisten FĂ€llen durch eine EntzĂŒndung der Kehlkopfschleimhaut und der StimmbĂ€nder, am hĂ€ufigsten in dem Rahmen einer ErkĂ€ltung, und klingt anschlieĂend auch wieder ab. Meist bildet sich Schleim, der sich auf die StimmbĂ€nder legt und sie daran hindert, die Stimmritze in gewohnter Weise zu weiten und zu verschlieĂen. Es resultiert das uns allen bekannte heisere KrĂ€chzen unterschiedlicher StĂ€rke. In schlimmen FĂ€llen kommt gar keine Lautbildung mehr zustande, der Patient flĂŒstert ca. noch. Da die Wortaussprache durch die Zungen- und Gesichtsmuskulatur gestaltet wird, kann der Zuhörer die flĂŒsternd gesprochenen Worte trotzdem noch verstehen.
Weitere GrĂŒnde fĂŒr Heiserkeit können sein:
- Virusinfekte der oberen Atemwege in dem Rahmen einer ErkĂ€ltung oder Grippe mit EntzĂŒndung von Kehlkopf und StimmbĂ€ndern.
- Chronische Reizung und EntzĂŒndung der StimmbĂ€nder bei Rauchern.
- Akute Reizung durch starke KÀlte oder durch eingeatmete StÀube, DÀmpfe, Rauchwolken usw..
- Zu trockene und warme Raumluft und zu kleine Trinkmenge. Die SchleimhĂ€ute der oberen Atemwege trocknen aus und werden leichter anfĂ€llig fĂŒr Infekte und EntzĂŒndungen.
- Allergien.
- Chronische, meist durch die berufliche TĂ€tigkeit bedingte Einatmung von chemischen Reizstoffen.
- Dauerbeanspruchung des Sprechapparates beim Schreien, unphysiologischem Sprechen oder Singen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum (bei einer Feier, Sportveranstaltung, öffentlichen Rede etc.)
- Ăberlastung von Kehlkopf und StimmbĂ€ndern bei Menschen mit "sprechenden" oder singenden Berufen mit Fehlbelastung der StimmbĂ€nder durch unphysiologischem Sprechen.
- Stimmbandknötchen oder sonstige gutartige Wucherungen.
- Bösartige Tumoren der StimmbÀnder, des Kehlkopfs oder seiner Umgebung.
- LĂ€hmung des Nerven, der fĂŒr die Bewegung der StimmbĂ€nder und die Ăffnung und SchlieĂung der Stimmritze verantwortlich ist. In dem Rahmen einer SchilddrĂŒsenerkrankung und -operation kann er geschĂ€digt werden. Es handelt sich um den sog. Recurrens-Nerv, der an der rechten und linken Halsseite in unmittelbarer Nachbarschaft der beiden SchilddrĂŒsenlappen verlĂ€uft und bei einer Kropfbildung, besonders aber auch bei bösartigen Tumoren der SchilddrĂŒse oder der umliegenden Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.
- Psychische Faktoren, die die Stimme versagen oder sie belegt und heiser klingen lassen (Unsicherheit, NervositÀt, Angst etc.)
|
|
- Göttert, Karl-Heinz. Geschichte der Stimme. MĂŒnchen 1998. ISBN 3770532813
|
Weiteres zu dem Artikel Menschliche Stimme | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Kehlkopf, Angst, Vokalen, Grundton, Sprechen, Isbn, Geschichte, Reizung, Singen, Zeitraum, Raumluft, Stimme, Grippe | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Menschliche Stimme' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Menschliche Stimme Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Menschliche Stimme' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Menschliche Stimme' und 'Menschliche Stimme' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Menschliche Stimme' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 3.970 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 10:53:04 · Diese Seite wurde zuletzt geĂ€ndert um 11:44, 25. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|